Berufsbild Werkzeugkonstrukteur

Arbeitsplatz eines Konstrukteurs

Für jedes Kunststoffteil, das in Geräten oder Konsumartikeln enthalten ist, wird ein Spritzgusswerkzeug, auch Spritzgussform genannt, für die Herstellung benötigt. Unterschiedliche Produkte erfordern jeweils passende Werkzeugtypen wie z.B. Extrusionswerkzeuge für Stangenprofile, Blasformwerkzeuge für Flaschen oder Mehrkomponentenwerkzeuge für kompliziertere Teile aus mehreren Werkstoffen. So vielfältig wie Industrieprodukte, Unterhaltungselektronik, Haushalts- und Automobilprodukte sind, so vielfältig sind auch die Produktionswerkzeuge dafür.

Werkzeugkonstrukteure arbeiten also in allen möglichen Branchen und Industriesparten. Sie konstruieren solche Werkzeuge und im Werkzeugbau werden sie mit Hilfe von Werkzeugmaschinen hergestellt. Man muss sich also mit der Werkzeugtechnik und in der Produktion gut auskennen und auch wissen, wie im Werkzeugbau gearbeitet wird.

Blechteile werden mit Stanzwerkzeugen hergestellt, mit Biegewerkzeugen oder Schnittwerkzeugen. Folgewerkzeuge braucht man für kompliziertere Blechteile, die nicht mit einem einzigen Umformvorgang gefertigt werden können.

Wie arbeitet der WZ-Konstrukteur?

Er beginnt mit dem Artikel, der hergestellt werden soll. Durch eine Zeichnung oder einen CAD-Datensatz erfährt er, wie das neue Produkt aussehen soll. Daraus ergeben sich zunächst grundsätzlich die Herstellungstechnik und der Werkzeugtyp. Der Konstrukteur konzipiert und konstruiert dann in allen Einzelheiten das Werkzeug für die Serienproduktion. Sein Arbeitsergebnis ist die Werkzeugkonstruktion. Sein Arbeitsplatz ist in einem technischen Büro an einer CAD-Workstation.

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